Was wäre die Welt ohne Musik? – Leise. Wohl deswegen hat sich der Amerikaner Kent „Toast“ French ein ganz besonderes Hobby zugelegt und klatscht den ganzen Tag. Nein, nicht so!….So! Zu hören und zu sehen auf www.fastestclapper.com. Sein Rekord liegt bei 721 mal – in einer Minute!! Da kann ihm keiner das Wasser reichen – außer vielleicht nach der ganzen anstrengenden Klatscherei…
Sieht der Wald aus wie ein Schweizer Käse, dann war wohl kein Käfer am Werk, sondern die schwedische Kunststudentin Anna Kovárová. Auf Youtube schnitzt sie Naturflöten direkt in lebende Äste, also ohne sie vom Baum zu brechen. So kann das Instrument nie wieder verlegt werden. Außerdem übt es sich im stillen Wald ohnehin besser. Es seid denn, jeder denkt so.
Manchmal muss man allerdings musizieren, obwohl man überhaupt keine Lust hat. Zum Beispiel, wenn jemand Geburtstag hat. In solchen Fällen empfiehlt sich eine blinkende und vor allem singende Kuchenplatte. Die gibt’s gerade auf eBay. Einfach Kuchen drauf und schon trällert die Platte ein wunderschönes „Happy Birthday“. Klingt vielleicht genauso grausam wie der eigene Singsang, aber wenigstens kann man in diesem Fall nichts dafür.
Wer im Winter draußen warten muss, ist ganz schön arm dran. Es sei denn, er hat einen ganz besonderen Regenschirm, zu sehen auf www.pileus.net. Dieses Superding schützt nicht nur vor schlechtem Wetter, sondern ist nebenbei noch mit dem Internet verbunden, hat GPS und einen digitalen Kompass – falls man den Arbeitsweg also doch zu Fuß anzutreten möchte. Wer lieber Nachrichten schauen will oder Musikvideos, auch für den ist der Internetregenschirm eine Option. Da freut man sich endlich wieder über mieses Wetter.
Wer keinen Schirm mit sich führt, der hat vielleicht auch „kein Buch“ dabei. Das kann er sich ganz einfach bei eBay besorgen. Klingt verwirrend, oder? Na also dann wollen wir mal aufklären: Es handelt sich um ein Buch, mit dem Titel „kein Buch“. Warum? Nun, mit diesem Buch kann man endlich alles machen, was ein Buch nicht gerne hat. Auf jeder Seite werden darin Vorschläge gemacht: Also Eselsohren reinmachen,mit fettigen Fingern anfassen, etwas reinkritzeln, Seiten rausreißen oder auch mit Wasser vollspritzen. Das macht dann so viel Spaß, dass man „kein Buch“ gleich nochmal von vorne anfangen will. Gesetz den Fall, man bekommt es noch auf.
Manchen Menschen sind solche Spielereien viel zu anstrengend, sie suchen lieber nach was ganz Stupidem, um die Wartezeit zu verkürzen. Fündig werden sie auf www.papertoilet.com. Denn diese Seite zeigt nur eine Rolle Klopapier, die sich durch Scrollen der Computermaus Blatt für Blatt abwickelt. Am Ende ist die Rolle leer und Belohnung kann man dafür auch keine erwarten, aber ein Gutes hat dieser Zeitvertreib dennoch: Man kann jederzeit aufhören, wenn man doch was wichtigeres zu tun hat, zum Beispiel auf`s Klo muss.
Ein Handy ist cool, keine Frage. Aber meistens viel zu groß. Dagegen hilft ein Blick auf eBay. Dort verkauft jemand das kleinste Handy der Welt. Es hat gerade mal die Größe einer Kreditkarte, wiegt nur 44 Gramm und kann nicht nur SMS verschicken und empfangen, sondern besitzt auch einen Wecker und ach ja, telefonieren kann man mit dem Winzlingsding natürlich auch – ganze 90 Minuten lang.
Wem die 90 Minuten nicht reichen sollten, der macht am besten einen ausgedehnten Sparziergang mit seinem Handy und lädt es quasi im Vorbeigehen auf. Ja, das geht wirklich!!! Auf www.instructables.com wird’s erklärt: Man braucht nur einen alten Schuh, eine Sprungfeder, ein Stück Holz, Schrauben und ein Kabel, sowie ein Ladegerät. Da macht jeder Schritt munter – jedenfalls das Handy.
Nervt das eigene Telefon? Na dann ab auf die Seite www.willitblend.com. Hier zerhäckselt ein Wissenschaftler alles in einem Mixer, was nicht in einen Mixer gehört. Gerne auch mal ein uraltes Handy. Macht richtig viel Spaß, so ein Drecksgerät zu zermahlen. Aber an eins sollte man vor dem Anschalten des Küchengerätes unbedingt denken: Nochmal zu checken, ob auch wirklich der alte Handyknochen im Mixer steckt und nicht das niegelnagelneue iPhone.
Keine Tassen mehr im Schrank? Bei nahender Kaffeepause ein weitverbreitetes Phänomen. Wer nie wieder nach seinem Kaffeepot suchen will, für den empfiehlt sich ein Blick auf eBay. Hier verkauft jemand einen Stöpselbecher. Also eine Tasse mit Loch, das mit Hilfe eines Gummistöpsels wiederverschließbar ist. Wenn man gerade nicht da ist – Stöpsel einfach rausziehen. Sehr praktisch, um sich endlich die eigene Tasse im Büro zu sichern oder um im Vorbeigehen Kollegen zu ärgern.