Wem das, was in Auslagen und Schaufenstern liegt, zu gewöhnlich ist, der kann sich unter luxusillu.de mal anschauen, welche Accessoires man bei den Reichen und Schönen so trägt. Nun, da wäre zum Beispiel eine goldene Handytasche. 72.000 Euro kostet das gute Stück: Dafür gibt’s dieses Ding nur dreimal auf der ganzen Welt. Man kann das für Verschwendung halten, aber wer gerade, wie hier ebenfalls zu sehen, 2 Millionen Euro in ein vergoldetes iPhone investiert hat, der muss dem Gerät natürlich auch ein ordentliches Ambiente bieten. Ob man mit dem Luxus-iPhone noch telefonieren kann ist übrigens nicht überliefert. Aber…dafür ist es ja bei dem Preis auch nicht mehr da.
Schluss mit dem Einheitsbrei! Mit all den Blümchenkleidern und Frühlingshemden….Jetzt bereiten wir uns modisch mal richtig auf den Frühling vor. Und das geht eben nur mit echten Hinguckern. Zu sehen gibt’s die auf artsyspot.com/weird-fashion/. Da gibt es Ohrringe, an denen zwei Kopfschmerztabletten hängen, brennende Hosen, Oberteile die ausschließlich aus Kondomen gebaut sind oder ein Kleid mit integriertem Vogelkäfig. Wer sich in der Frühjahrssaison 2010 wirklich ins Gespräch bringen will, der greift hier zu!
Auf Youtube springt eine Gruppe von hüpfbegeisterten Menschen gerne in übergroße Jeans, die von anderen so gehalten werden, dass sie direkt in der Hose landen. Für den perfekten Sitz muss man nur noch Knopf und Reißverschluss zumachen. Ohne fremde Hilfe schaffen es diese sportlichen Hosenspringer zwar nicht sich anzuziehen, kommen aber mit einem Rückwartssalto in die Jeans. Bei solchen Höchstleistungen darf man ruhig einen auf dicke Hose machen!
Wer nicht als Meerjungfrau, Krankenschwester, Mumie oder Engelchen gehen will für den empfiehlt sich die Seite www.koelner-karneval.org. Die hier vorgeschlagene Karnevalsprinzessin ist wunderschön, unantastbar und wirkt noch dazu verführerisch naiv. Die Rede ist von Barbie. Einfach eine blonde Perücke aufsetzen, in rosa Klamotten reinschlüpfen und einen großen Karton mit Sichtfenstern überstülpen. Als originalverpackte Kartonbraut zum Karneval: Das ist endlich mal eine ausgefallene Idee!
Aber auch für Tiernarren ist Karneval etwas wie die Seite www.instructables.com eindrucksvoll zeigt. Hier wird beschrieben wie man in über 100 Arbeitsschritten was ganz besonderes bastelt: Einen naturgetreuen Löwenkopf zum Aufsetzen! Der kann nicht nur brüllen, sondern noch dazu sein Maul bewegen. Das hat garantiert nicht jeder! Wer allerdings jetzt erst auf die Idee kommt den Kopf zu basteln, der muss sich beeilen. Sonst ist zwar das Kostüm perfekt, Karneval aber dann schon vorbei.
Ein Stopschild, ein Parkverbotsaufsteller oder ein Höchstgeschwindigkeitszeichen. Das sind normalerweise wenig Gründe um sich zu freuen. Anders in Washington DC und Malmö wie man auf www.xmarkjenkinsx.com bestaunen darf. Der Künstler Mark Jenkins hat dem einen oder anderen Verkehrsschild einfach mal Blätter und einen grünen Stil verpasst. Bei solcher Augenweide sehen die Straßen gleich viel freundlicher aus. Beachtet werden müssen die Zeichen dennoch, auch wenn die Straße mehr wie eine Blumenwiese als ein Schilderwald aussieht.
Also doch lieber Blumen an den Schuhen? So handhabt es die Floristin Jane Carroll nämlich. Ein Foto auf thedesignblog.org zeigt einen von ihr kreierten hochhackigen Schuh, der wurde komplett mit Blüten verkleidet. Je nach Jahreszeit verwendet sie andere Blätter und Blumen, so dass der Schuh immer anders, aber immer bunt aussieht. Wer allerdings mal in einer Blumenwiese steht, der sollte aufpassen, sonst war`s das mit dem tollen Blumen-Design.
Und was trägt man drunter? Natürlich auch was gehäkeltes. Auf www.anleitung-zum-haekeln.de wird beschrieben, wie man sich aus Wolle schöne Unterwäsche macht – natürlich passend zum Häkelkleid. Aber das ist noch längst nicht alles. Für die Beine gibt’s passende Stulpen und der Hals wird mit einem Schal eingewickelt. Wolltasche, Wollmütze, Handschuhe und einen Poncho – nichts, was man nicht auch Häkeln könnte. Dann kann`s auch ruhig mal unter Minus 10 Grad gehn. Es sei denn, die Löcher sind zu groß. Dann sollte man doch wieder von vorn anfangen.
Wer im Winter draußen warten muss, ist ganz schön arm dran. Es sei denn, er hat einen ganz besonderen Regenschirm, zu sehen auf www.pileus.net. Dieses Superding schützt nicht nur vor schlechtem Wetter, sondern ist nebenbei noch mit dem Internet verbunden, hat GPS und einen digitalen Kompass – falls man den Arbeitsweg also doch zu Fuß anzutreten möchte. Wer lieber Nachrichten schauen will oder Musikvideos, auch für den ist der Internetregenschirm eine Option. Da freut man sich endlich wieder über mieses Wetter.
Manchen Menschen sind solche Spielereien viel zu anstrengend, sie suchen lieber nach was ganz Stupidem, um die Wartezeit zu verkürzen. Fündig werden sie auf www.papertoilet.com. Denn diese Seite zeigt nur eine Rolle Klopapier, die sich durch Scrollen der Computermaus Blatt für Blatt abwickelt. Am Ende ist die Rolle leer und Belohnung kann man dafür auch keine erwarten, aber ein Gutes hat dieser Zeitvertreib dennoch: Man kann jederzeit aufhören, wenn man doch was wichtigeres zu tun hat, zum Beispiel auf`s Klo muss.